Warenkorb
Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

Blog

Blog von Kalana Wolle und mehr



17.09.2019


Maschenproben? Och nöö!



Aber jaaa!

Ich weiß, ich weiß! Über den Sinn und Zweck von Maschenproben wurde schon viel geschrieben. Da habt Ihr völlig Recht. Trotzdem lohnt es immer, sich ins Gedächtnis zu rufen, warum wir diese kleinen Pröbchen stricken.





Auch wenn vor 30 Jahren, das ganze noch nicht unbedingt als notwendig angesehen wurde, stand die Mapro doch schon in jeder Anleitung drin. Man kannte das Garn, weil die Auswahl nicht besonders groß war und gut war es.
Heute ist das -Dank Internet-  etwas anders. Die Zusammensetzungen und Spinnvorgänge unterscheiden sich doch in ungeahntem Ausmaß. Auch, wenn man auf den ersten Blick zwei völlig identische Wollen vom Materialmix vor sich hat, gibt es enorme Unterschiede.
Alpaka zum Beispiel. 100 % Alpaka kann ein wunderbar weiches Garn sein oder eben ein schierer Albtraum. Alpaka fusselt eigentlich immer etwas. Wer mal ein schwarzes T-Shirt unter einem Alpakacardigan getragen hat, kann das nachvollziehen. 
Nicht richtig vorbehandelte oder locker versponnene Garne können schon beim Stricken zum Albtraum werden, weil man hinterher aussieht wie Lady Bär persönlich. Es fusselt derart, dass es keinen Spaß macht zu stricken.
Hat man aber ein gut vorbereites und versponnenes Garn finden wir auf unserem schwarzen Shirt nur hier und da ein Häarchen. Seht Euch also nach Stricken der Mapro mal Euer T-Shirt genau an.


Nicht nur die Spinnvorgänge haben sich geändert, auch die Modelle. Wenn ich sagen darf: Gott sei Dank!.
Heute sind die Modelle pfiffig, durchdacht und passgenau. Wir stricken von außen nach innen, von oben nach unten, von schräg rechts nach schräg links.  Früher glichen Sie mehr Marke "Sandsack" (Sorry, ist aber so). Um die genaue Passform auch hinzubekommen, ist eine Mapro super wichtig, denn: Jeder strickt anders. Ich persönlich habe festgestellt, dass es sogar manchmal Tagesform abhängig ist, ob ich locker oder etwas fester stricke. Bei zuviel Stress wird es schon mal lockerer als ich möchte. Um die genaue Nadelstärke zu ermitteln, ist es also wichtig eine Mapro zu stricken. Zur Not auch mit mehreren Nadelstärken. Beim einem ist es Nadel 3,25 beim nächsten 3,5 und wieder beim nächsten 3,75.  Daher sollte man auch immer die Viertelgrößen der Nadeln parat liegen haben. Eine Viertelgröße kann manchmal über Wohl und Wehe entscheiden.

Hat man die richtige Nadelstärke gefunden, ribbeln wir nicht auf! Nein, nein. Die Mapro wird gewaschen. Jedes Garn verhält sich anders. Das eine geht noch etwas auseinander, andere werden etwas kleiner. So etwas wollen wir doch auf keinen Fall! Das gute Stück soll doch sitzen. Also geht es nach dem Abketten ab ins Wollbad (Auch hier bitte immer die Pflegehinweise beachten. Es bringt nichts die Mapro kalt unterm Wasserhahn durchzuwaschen, wenn man hinter 30 Grad Maschinenwäsche hat.). Auf einer geraden Unterlage leicht gespannt trocknen lassen. Maßband anlegen, Maschen nachzählen! Und schon wissen wir, ob unser gutes Stück passgenau nach Größenangabe passen wird.

Ein weiter Vorteil ist definitiv, dass man sehen kann, ob eine Farbe vielleicht noch etwas ausfärbt. Es gibt nichts schlimmeres. Da ist das gute Stück endlich fertig und dann verlaufen die Farben? Nee, danke. Brauche ich ehrlich gesagt nicht zum Glücklichsein.
Färberückstände können in jedem Garn vorkommen. Rot beispielsweise färbt gerne nochmal etwas nach. Bei pflanzengefärbten Garnen ist indigoblau ein Kandidat. Färbt gerne noch mal nach. Manchmal schon beim Stricken.

Ihr seht, dass es massig Gründe gibt, eine Mapro zu stricken. Es lohnt sich heute mehr, denn je. Wenn Euch am Ende ein paar Meter zum fertigen Strickstück fehlen, könnt Ihr immer noch zur Mapro greifen und etwas ribbeln. Ansonsten würde ich Sie aufbewahren. Solltet Ihr nochmal mit der Wolle stricken, könnt Ihr hier einfach nochmal nachzählen.




Kleiner Tip noch: Ich beschrifte meine Mapros. Welche Wolle, welche Nadelstärke, Mapro gewaschen und ungewaschen. Bei einer Maßangabe, ist meine Mapro in den Maßen gleichgeblieben. Ich persönlich, lege auf die Breite wert; mehr als auf die Reihenanzahl, da ich eh nach Zentimeter stricke und nie nach Reihenangaben, da die Reihenangaben stark variieren können.


Versucht es! Es lohnt sich.

Viel Spaß beim Handarbeiten wünscht Euch

Eure Susanne




29.07.2019
Farben, Farben, Farben!


Was macht Frau kurz  vor dem Urlaub! Waschen, bügeln, packen? Nee. Knubbelchen und ich nicht. Wir färben!

Wir haben ja sooooo wenigggg Wolle! Was nehmen wir nur mit in Urlaub? Riechen wir da einen Wollnotstand? Na ja. Wenn wir mal ehrlich sind, haben wir immer Wollnotstand. Die paar Schränke voll Wolle, die wir haben, können doch unmöglich für drei Wochen reichen. Und überhaupt: Was, wenn eine Katastrophe geschieht, es keine Wollläden oder Hersteller mehr gibt? Geht gar nicht.
Außerdem haben wir einfach beide ein zu weiches Herz, wenn die Wolle ruft "Nimm mich mit!". Was sollen wir machen? Wir können sie doch unmöglich zurücklassen.

Die wunderbare Pascuali Merino Baby hat uns förmlich angeschrien, wir sollen Sie mitnehmen. Sie hat sich in unseren Gedanken festgekrallt. Nee. Da mussten wir Abhilfe schaffen.
Leider war sie nackt!. Kein Fitzelchen Farbe an sich. Das mussten wir ändern. Wer geht schon gern nackt auf die Straße? Aber kriegen wir das hin? Ausprobieren!

Also haben wir uns kurz vor dem Urlaub noch einen schönen Samstag gemacht. Die Männer haben diskutiert, worüber Männer so diskutieren ?! Wir Frauen haben gefärbt.


Wir haben uns für die Farben von Ashcroft entschieden.



12 herrliche Farben für jeden Geschmack etwas dabei. Leicht anzurühren und zu verarbeiten. Okay, ich gebe zu: die deutsche Anleitung war dabei sehr hilfreich. Man kann beim ersten Mal ja nicht alles wissen. 





Dann ging es los! Essig, Wasser, rühren, auffüllen, warten! Und nochmal bitte. Es hat uns unheimlich viel Spaß gemacht, zu beobachten, wie sich unsere Wolle "fein machte". 

Einfarbig, einfarbig mit ein paar dunkelen Fleckchen und zum guten Schluss - mehrfarbig. Ich gebe zu, dass der Größtenwahn guten Tag sagte. Aber wir wollten es unbedingt ausprobieren.

Hier sehr ihr unsere Ergebnisse:
Versuch Nr. 1 grün;
Versuch Nr. 2: blau mit dunkelen Tupfen,
Versuch Nr. 3 mehrfarbig.



Wir sind mit unserem Ergebnis sehr zufrieden und sind schon die einzelnen Projekte am planen.

Und eins steht fest. Wir hatten alle -auch die Lieblingsmenschen- so einen Spaß, dass wir die Färbeorgie erneut feiern werden. Mal sehen, was dann daraus wird.

Aus dem Färbehimmel grüßt Euch

Eure
Susanne





12.06.2019

Hilfe, es pillt!

Pillen, viele wissen es, sind die kleinen Knötchen auf unseren heißgeliebten Strickstücken, die nach öfteren Tragen an den reibungsstarken Stellen, entstehen. Kleine, feine Häarchen der Wollfasern verknoten sich auf der Oberfläche und werden zu unansehnlichen Knötchen. Und die braucht niemand zum Glücklichsein!

Aber leider kann man sagen, dass fast jede Wolle irgendwann pillt. Auch superwash-behandelte Wolle. Superwashausrüstung ist nichts anderes als, das die Wolle mit einer Art Kunstharz überzogen wurde. Dies macht die Wolle zwar enorm waschbar, aber mit jedem Waschgang gehen kleine Partikel dieses Überzugs -im wahrsten Sinne des Wortes- den Kanal runter. Ist er weg, fängt auch diese Wolle an zu  pillen. Wenn man das Kleidungsstück dann eh nicht mehr mag, hat man Glück. Wenn man es behalten möchte, pillt es.

Also was tun? Muss das so bleiben? Nein. Natürlich nicht.

Ich nehme mir jedes selbstgestrickte Stück am Ende des  Winters vor. Dann werden Sie gewaschen, getrocknet und entpillt. Gerade Mützen sind bei uns besonders gute Kandidaten fürs Pillen. Rauf auf den Kopf, runter vom Kopf, einnahm quer über irgendeine raue Fläche ziehen (so manches Stadion hier, hat Natursteine als Tribüne verlegt. Da empfiehlt es sich a) ein dickes Sitzkissen mitzunehmen, sonst könnte man nach 120 Minuten arge Schmerzen am Allerwertesten haben und b) keine Mütze abzulegen. b) üben wir noch - scheint ein Verständnisproblem bei meinen Männern zu sein) oder auch das Rein- und Rausstopfen der Mützen in Taschen. Früher war das Vergraben der Mützen in  Sandkästen auch sehr beliebt. Welch ein Graus.

Mützen werden also stark beansprucht bei uns. Immerwieder höre ich dann den Satz, kannste du mal eine Neue stricken? Die Alte sieht ja so öselig aus. Klar, könnte ich machen - tue ich aber nicht, denn dann würde ich nichts anderes mehr stricken. Also kommt meine Geheimwaffe zum Einsatz - meine Fusselhexe. Die kann zaubern! Find ich klasse.




Jedes Kleidungsstück, das die unliebsamen Pillen ausweist, wird damit abrasiert.

Abrakadabra, simsalabim! Alle Pillknötchen weg! Sieht aus wie neu!

BINGO! Und das ganze ohne Kopfstand und dreimal links herum um den Tisch laufen. Alle sind happy. Bis zum nächsten Mal. Aber dann kommt meine kleine Hexe wieder zum Vorschein.

Alles Liebe und lasst die Nadeln weiter qualmen!

Eure Susanne








EYF – Edinburgh Yarn Festival 2019
 
 
Jawoll. Wir waren dabei!
 
Los ging es am 20.03. mit dem Flieger in Richtung Edinburgh. Meine Freundin, liebevoll Knutschkugel (die Frau ist wirklich zum Knutschen, wenn auch keine Kugel) genannt, und unsere Göttergatten. Alle freuten sich riesig. Die Frauen auf Wolle, die Männer auf Whiskey und Kultur.
 
Schon kurz nach der Landung wussten wir mit größter Sicherheit, dass sich die Whiskeyverkostung für mich erledigt hatte. Beim Einsteigen ins Taxi freuten wir uns noch, ein so schönes, altes Black Cab zu haben. Ich saß in der einen Ecke vom Taxi, unsere Freunde neben mir und Andi auf dem Notsitz uns gegenüber. Unser herzallerliebster Taxifahrer war wohl der Meinung, er müsste ein paar Deutschen mal zeigen, dass auch Briten große Rennfahrer hervorgebracht haben. Nigel Mansell, Daimon Hill. Ich kann ihm schriftlich geben, dass zwischen ihm und Rennfahrern Welten, wenn nicht sogar Galaxien liegen. Er legte sich so in die Kurve, dass unsere Freunde mit Kawubdich auf mich drauf fielen und Andi fast vom Notsitz rutschte. War nicht gut. Rippenprellung. Danach hieß es für mich: Hauptnahrungsmittel Schmerztabletten und vor allem nicht lachen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man mit einem Scherzkeks unterwegs ist. Er hat sich ja wirklich zurückgehalten, aber gefühlte 1000 mal am Tag sagte er: „Sorry, der Witz musste raus.“ Von wegen „Lachen ist gesund“!
 
Am Donnerstag machten wir uns aber nichts desto trotz auf den Weg. Wenn man sich so auf etwas freut, lässt man sich nicht aufhalten.

Knutschkugel und ich stellten uns schön in der Reihe an und ………. unsere Männer auch! Nanu! Wollten die nicht auf Kultur machen? Nee, wollten sie an dem Tag nicht. Die Erfahrung eines Wollfestivals wollten sie sich nicht entgehen lassen. Also haben Knutschkugel und ich erstmal klargestellt, dass Männer
1. die Klappe zu halten haben,
2. ruhig, wie Salzsäulen am Rand zu stehen haben
3. Nie, wirklich niemals, Sätze wie „Upps, ganz schön teuer!“ zu sagen haben und
4. Alle Taschen tragen.
 
Ich kann über unsere Männer berichten, dass nur Punkt 4 wirklich verstanden wurde. An Punkt 3 arbeiten wir noch, Punkte 1 und 2 wegen Undurchführbarkeit abgehackt.
 
 
Knutschkugel und ich schwebten im Wollhimmel und haben so viele schöne Garne gefunden, die wir ausprobieren wollen. Die Farbenpracht war überwältigend.

So zum Beispiel Ripples Crafts oder Eden Cottage Yarn. Eden Cottage Yarn ist eine Mischung aus Schafswolle und Seide. Wir sind beide keine Liebhaber von grober Wolle, aber dieses Garn hat uns doch begeistert. Der Seidenanteil macht das Garn unheimlich weich und durch Bluefaced Leicester Wolle unheimlich warm und vor allem kuschelig. Den guten Vorsatz in den Tagen nicht zu stricken, sondern nur zu streicheln, hatte sich da erledigt. Von da an saßen wir jeden Abend im Pub und haben nach dem Essen gestrickt. Sehr zur Freude der Kellnerinnen, die immer wieder kamen, guckten, sich freuten, staunten und fragten, auch wenn sie vom Yarn Festival noch nie etwas gehört hatten. Jetzt schon! Im Laufe der Abende kamen immer mehr Frauen aus allen Herrenländer und erzählten, dass sie auch wegen des Festivals in Edinburgh seien. Internationaler Erfahrungsaustausch.
 
Auf dem Festival haben wir natürlich Stephen West gesehen. Ehrfürchtig schauten wir aus der Ferne und streichelten „Bicycle“, das neue Westwool Garn. Einfach toll. Unsere Männer, die ausnahmsweise wirklich mal am Rand standen, stellten fest, dass er ein einfach cooler Typ sei mit genialem Humor. Manchmal sind unsere Männer eben doch unbezahlbar.
 
 
Im Vorfeld unserer Reise haben wir noch gedacht, dass die Organisation vielleicht nicht ganz so prickelnd ist. Aber weit gefehlt. Kompliment an die Organisatoren. Das gesamte Festival war sehr gut durchorganisiert. Alle Mitarbeiter und Sicherheitskräfte waren sehr nett und gaben bei Fragen sofort Auskunft. Alle wußten, wo, was zu finden war, wie etwas ablief. Man fühlte sich wirklich gut aufgehoben.
 
Um die Sache noch abzurunden, statteten wir Samstag noch einem hiesigen Wollgeschäft einen Besuch ab. Der Laden war klein und brechend voll, so dass die Männer sich fragten, ob sie überhaupt noch reinpassten. In einer kleinen Ecke standen noch andere Männer. Also stellten sie sich mal dazu. Über die Köpfe der anderen Frauen hinweg, von denen ich annahm, sie wären Britinnen, rief ich Ihnen zu, dass alle deutschen Männer jetzt mal den Laden verlassen sollten. Eigentlich waren ja unsere Männer gemeint, aber der ganze Trupp legte, zu meiner Verwunderung, Einspruch ein. Die Frauen um mich herum stimmten sofort zu. Oh Mann, das war mir wirklich peinlich. Wer rechnet denn damit, dass in einem kleinen Wolladen in Edinburgh an dem Morgen nur Deutsche sind. Alle angereist für das Festival. Man kann also sagen: Der Laden war fest in deutscher Hand.
Insgesamt war es für uns alle eine große Erfahrung, die wir alle nicht missen möchten. Wir haben viele Frauen kennengelernt, Designer, Modelle und Wollen, Farben und Farbgestaltungen gesehen. Die Eindrücke waren überwältigend – für alle Vier.

 
Natürlich haben wir uns auch Edinburgh mit seinen alten Sandsteinfassaden und kleinen Lädchen angesehen, Edinburgh Castle besucht, Fish and Chips gegessen. Überall sind uns die Briten ausgesprochen freundlich und hilfsbereit entgegengekommen. Ganz ohne Vorurteile oder Berührungsängste. Trotz lädierter Rippen war es eine tolle Reise und ich bin dankbar, sie mit meinem Mann und unseren Freunden gemacht zu haben.
 
Herzlichen Dank Edinburgh! Wir werden uns wiedersehen.
 
Susanne







15.04.2019
Der Osterhasi kommt!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Schon wieder Ostern. Die gute Nachricht ist, dass es bald wärmer wird, der Sommer steht vor der Tür. Das bedeutet -hoffentlich- Sonne, Wärme, leichte Bekleidung. Ich wünsche mir ja keine Temperaturen wie im letzen Jahr. Ich konnte mich ja kaum bewegen vor Hitze. Das machte mir wirklich keinen Spaß mehr. 40 Grad sind nicht notwendig, aber 28 bis 30 Grad lasse ich mir auch über Wochen und Wochen gefallen. Und genau auf so einen Sommer hoffe ich.

Zu den Osterfeiertagen habe ich für Euch dieses tolle Angebot:





Dieses bunte Körbchen darf Osterhasi gern häufiger verstecken. Die Farben sind (von links unten nach rechts unten) Nr. 4234 -terrakota- , 9522 -lys grün-, 6531 -eisblau-, 2734 -brent sand- und 8561 -grün.
Die Tynn-Line ist ein superschönes Sommergarn. Mit einer Mischung aus 53 % Baumwolle, 33 % Viskose und 14 % Linen ist es wunderbar leicht und luftig. Pullis haben einen weichen Fall, dass sehr figurschmeichelnd ist. Die Leichtigkeit des Garns macht das Tragen des Strickstücks selbst bei hohen Temperaturen noch außerordentlich angenehm.

Kann der Osterhasi schönere Nestchen bringen?

Bis bald
Eure Susanne



03.02.2019


Änderungen und Umzüge oder so spielt das Leben.

Wer meinen Blog im letzten Jahr verfolgt hat, weiß, dass sich das Leben meiner Familie völlig verändert hat. Mein Mann arbeitet schon länger jetzt in Frankfurt. Meine Kinder und ich in Heinsberg. Somit haben wir eine Wochenend-Ehe geführt und, wenn wir ehrlich sind, es hat keinem gefallen. So spielt nunmal das Leben. Da denkt man, super ich bin angekommen und schon spuckt einem das Leben förmlich vor die Schuhe. "Ätschibätsch. Neuanfang!"
Aber gut. So ist es nunmal und es bleibt nichts übrig, als das Beste draus zu machen. Sohnemann ist eh der Meinung, Veränderung hält jung. Er kann das leicht sagen, er ist es auch noch.  Da hat er generell ja Recht, aber es gibt Sachen, die braucht man einfach nicht mehr, z.B. große Umzüge.

Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil wir endlich wieder zusammen sind. Weinend, weil wir hier soviel zurücklassen. Angefangen bei unseren ganzen Freunden, die schon versprochen haben, uns in der neuen Heimat zu belagern (wehe, wenn nicht). Wir haben soviele Erinnerungen an die letzten 20 Jahre hier in Wassenberg. Die Geburten der Kinder, Schule, Sportvereine, der Umbau des Hauses in Eigenregie, Feste, Prozessionen. Ich kann Euch sagen. Das ist verflucht schwer und ich werde wahrscheinlich, jedem Schlosshund beim Heulen das Wasser reichen können. Ich könnte jetzt schon heulen, weil wir unsere lieben Freunde, liebevoll Knubbelchen genannt, hier lassen müssen.

Aber wir alle nehmen diese Herausforderung des Lebens an. Also heißt es "Juhu, Frankfurt, wir kommen."


Da wir uns in Ruhe auf diese große Umstellung vorbereiten wollen und um den Umzug irgendwie bewältigen zu können (sind halt nicht mehr die Allerjüngsten), verkleinern wir vorläufig unser Sortiment. Somit heißt es erstmal "Bye, bye DROPS! Wir sehen uns in Frankfurt wieder." Sobald wir eine passende Lokation gefunden haben, sehen wir uns wieder. Bis dahin werden wir dich vermissen.

Ihr könnt Euch jedoch wie Bolle freuen. Es gibt bis zu 40 % Rabatt auf alle DROPS-Garne. Also greift zu. Wir versenden solange der Vorrat reicht.



Lasst die Nadeln klappen bis es qualmt.

Eure Susanne






Datenschutz

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.