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Blog von Kalana Wolle und mehr

Ninilchic Swoncho
by Caitlin Hunter


Kennt Ihr das Gedicht "Die Heinzelmännchen zu Köln" von August Kopisch:

Wie war zu Cölln es doch vordem
mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul, man legte sich
hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
eh man es gedacht,
die Männlein und schwärmten
und klappten und lärmten
und rupfen
und zupften
und hüpften und trabten
und putzten und schabten
und eh ein Faulpelz noch erwacht,
war all sein Tagwerk bereits gemacht!.......

Des Schneiders Weib vertrieb die Männlein mit einer Lampe.
Diese Frau könnte ich heute noch verfluchen, wenn es ans Fäden vernähen geht. Nicht bei ein paar Fädchen. Nein! Bei gefühlten 100ten. Da wünschte ich manchmal die Heinzelmännchen würden kommen und vernähen.

Mein Swoncho ist schon länger fertig, aber mangels Heinzelmännchen dauerte das Fäden vernähen nochmal 2 Wochen (Hilfe! Wo seid Ihr?). Aber jetzt kann ich ihn Euch präsentieren: 

Ninilchic Swoncho gestrickt von Kalana mit Drops Puna

Gestrickt habe ich ihn aus DROPS Puna in den Farben beige, graubraun, nordsee und graugrün. Er fällt fluffig und ist samtweich. Das ist bei diesem Swoncho für mich sehr wichtig, da er (wie der Name schon sagt) eine Mischung aus Sweater und Poncho ist. Oben Sweater, unten Poncho, also weit. Wenn die Wolle da zu "steif" ist und nicht richtig fällt, sieht man schnell aus, als hätte man einen Rettungsring an. Das möchte, glaub ich, niemand.

Die Anleitung erhaltet Ihr bei ravelry.
Sie ist zwar auf englisch, aber wirklich gut verständlich. Klar gegliedert mit Zählmuster. Ohne großartige Abkürzungen, die man ständig googlen muss. Fand ich klasse!


Und weil die Anleitung richtig Spaß macht zum Stricken, hab ich den "Sunsethighway Sweater" direkt hinterher noch angeschlagen. Was draus wird, werde ich Euch demnächst zeigen. Vielleicht hab ich ja Glück und das letzte Heinzelmännchen verirrt sich zu mir, um die Fäden zu vernähen.



Bis bald

Eure Susanne





15.10.2017
Marthas Meadow

Marthas Meadow ist ein wunderschönes Tuch der Designerin Lisa Hannes. Nicht lachen, nicht stöhnen - ich weiß ja, daß ich eine Schwäche für Maliha-Design habe.

Lange habe ich die Anleitung vor mir hergeschoben, weil mich einfach so keine Farben für das Tuch anspringen wollten.

Dann teilten uns meine Schwiegereltern mit, daß sie ihre 80. Geburtstage einmal feiern und natürlich im Staatsfrack. Na klar. Bei mir fing es sofort an zu klickern. Bei solchen Gelegenheiten trägt selbst ein Hosenmatz wie ich mal Rock oder Kleid. Wenn auch ungern, aber meinen Schwiegereltern zuliebe mach ich es. Das Kleid war schnell klar. Für solche Anlässe habe ich ein dunkel blaues Kleid mit V-Ausschnitt und Knielänge im Schrank. Ideal! Leider mit kurzen Armen. Nicht gut mitten im Winter.

Meine Freundlin, Boutique-Besitzerin, riet mir doch einen Schal darüber zuziehen. Im Haus sei es warm genug und draußen reicht er. Sie schlug in hellem Grün, wie z. B. Mint vor.

Und da war es! Malabrigo Mechita in "Water Green" und "Hojas". Ja, holla die Waldfee. Das war es. Im Sturmschritt nach Hause, wühlen, gefunden und .....loslegen.

Im zweiten Abschnitt war ich kurzzeitig geistig nicht zurechnungsfähig, weil ich trotz mehrerer Versuche das Lace-Muster nicht hinbekam. Nach 6 Reihen und einer Woche Pause versuchte ich es nochmal. Eh voilá. Es klappte. Da stellte sich natürlich die Frage, ob ich die 6 Reihen glatt rechts wieder aufmache. Nee. Im Leben nicht. Nachher klappt das Muster wieder nicht. Lieber zum Abschluß nochmal 6 Reihen glatt rechts draufsetzen.
Wer es nicht weiß, sieht es nicht und mich stört es nicht. Ich bin völlig verliebt in mein Tuch.

Marthas Meadow gestrickt von Kalana mit Malabrigo Mechita


Die Feier kann kommen. Ich bin bereit.
Eure Susanne


01.10.2017



Heilwolle


Manchmal springt es einen aus dem Hinterhalt an. Der grippale Infekt. Am ersten Tag Husten, am zweiten dicke Nase, am dritten Kopfschmerz und dann...... ja dann liegt man im Sessel und weiß nicht wohin und was tun. Man fragt sich eigentlich nur, welche Medizin man am Besten nehmen sollte.

Ich habe mich für Heilwolle entschieden. Die Malabrigo "Rios" ist so superweich, dass man glatt seinen Infekt vergessen kann. Das Fair-Isle-Muster, dass ich stricken wollte, lag ja eh schon bereit. Also ran ans Werk. Anleitung ist da. Nadeln - jawoll da. Maschenprobe - check gemacht! Tempos: liegen griffbereit in der Nähe.

So fing ich Donnerstag Abend an zu stricken. Und strickte. Und strickte. Schlief und strickte weiter. Das Muster habe ich nicht gestrickt, weil die Zählerei des Fair-Isle-Muster mir nur noch mehr Kopfschmerzen bereitet hätte und das sollte ja nicht sein. Also habe ich das Muster kurzerhand weggelassen und den Teil des Pullis einfach in einer anderen Farbe ("piedras") gestrickt. Die Auf- und Abnahmen habe ich natürlich auch ohne Muster gestrickt.

Mit jeder Stunde nahm mein Pulli mehr Form an.

Kalana Design gestrickt mit Malabrigo Rios


Am Sonntag Morgen stand ich wieder aufrecht, der Pulli fertig und ich konnte meiner Familie Frühstück servieren. Mein Göttergatte war zwar sehr erfreut, aber auch etwas verwundert, weil ich schon wieder durch die Gegend flitze.  Tja mein Schatz: Heilwolle. Natur ist die beste Medizin. Probiert es aus. Ein Versuch ist es allemal wert.

Wolle: Malabrigo Rios in winterlake und piedras.
Nadel: Knit pro Symfonie 4,5
Anleitung: DROPS 180-2 "Perles du Nord"

Eure Susanne



20.09.2017

Nord - Ein Testbericht

Testberichte gibt es wie Sand am Meer. Ich könnte Euch jetzt vorjubeln, wie toll die Wolle ist, aber die Hälfte von Euch würde mich für beschubbert halten. Zu Recht. Jede Wolle hat Stärken und Schwächen.

1. Punkt: Fühl- und Kuschelfaktor-Test

Die Nord ist schön weich. Nicht ganz so weich wie die Alpaka, aber wesentlich weicher als Flora oder Fabel. Die  Farbpalette ist klein, aber fein. Für jeden Geschmack etwas dabei. Vor allem mit den Mix-Farben "nebel" und "ozean" sind zwei tolle Farben dabei.

2. Stricktest

Für meinen Teststrick habe ich mich für das Modell 180-3 "Perles du Nord Sock" entschieden. Die Wolle rutscht so gut über die Nadel, dass sich diese beim Fersenkäppchen sogar ganz verabschiedet hat. Also erstmal Maschen wieder aufnehmen. Nicht ganz so toll.

Während des Strickens dröselte sich im Fair-Isle-Muster auch mal schnell die Wolle auf. Auch nicht so optimal.

Aber wie ich immer sage: Im Zweifel für den Angeklagten. Vielleicht war ich einfach zu schnell, zu müde, hatte mich für zu dunkle Farben entschieden. Alles ist möglich.
Dafür ist das Strickbild -zu meiner großen Freude- ausgesprochen gut. Sehr fein, sehr gleichmäßig. Super.




3. Waschen

Oh Schreck: Handwäsche.
Socken und Handwäsche passen bei mir nicht zusammen. Da bin ich eigen. Also habe ich bei der Handwäsche direkt mal einen kleinen Belastbarkeitstest gemacht. Rubbeln, Schrubben, wringen. Die Socken sehen noch aus wie neu. Nicht verfilzt, kein Fädchen gerissen. Super.

Wie sie allerdings nach mehrmaligem Tragen in Schuhen aussehen, wird sich noch herausstellen. Da laß ich mich überraschen.

4. Preis

Mit einem Wort: UNSCHLAGBAR!



Im Ergebnis kann man sagen, dass die Nord eine schöne und vor allem preiswertere Alternative zur Alpaka ist. Jacken, Westen, Pullover, Assessoires kann man sehr gut damit anfertigen. Sie hat die gleiche Griffigkeit und auch den schönen Fall der Alpaka. Handwäsche sind auch beide. Ausschlaggebend wird hier die Farbpalette sein.


Denkt bitte daran, dass dies meine Erfahrung mit der Nord ist. Ich habe versucht, die Stärken und Schwächen so gut es ging und nach meinen Erfahrungen aufzuzeigen.

Bis bald
Eure Susanne






05.09.2017

"Day at the sea"

Asche auf mein Haupt, dass ich mich solange nicht gemeldet habe. Entschuldigung.

Jedes Jahr im Februar freue ich mir ein Loch in den Bauch, weil es wärmer wird und der Sommer an die Tür klopft. Jedes Jahr gehe ich im April und Mai voller Enthusiasmus in den Garten und verwöhne Blumen und Sträucher, damit sie alle schön blühen. Im Juni nach der Erdbeerzeit fange ich mich an zu fragen, ob es den Sträuchern vielleicht zu gut geht, weil gerade die Obststräucher voll hängen mit Früchten. Im Juli bin ich mir dann sicher, dass es Ihnen zu gut geht, weil eine Entsaftungsorgie der Johannisbeeren losgeht. Nach gefühlten 2 Mio. Gläser Johannisbeergelee, rufen im August schon die Pfirsiche "Pustekuchen - Verschnaufpause. Jetzt sind wir dran." Hier kommt schon langsam der Gedanke, wann es endlich wieder Winter wird.

Trotz aller Arbeit habe ich es geschafft im Sommer mir ein wenig Zeit zu stehlen und zu stricken. Heute stelle ich Euch mein "Day at the sea" von Lisa Hannes vor. Ich habe ihn aus Arroyo (Fb. 162 Piedras) und  Rosy Green Wool (Fb.Wilde Malve und Brombeere). Trot der stellenweise hohen Temperaturen machte mir das Stricken nichts aus. Die Wolle fühlte sich wunderbar kühl an und lief wie Butter von der Nadel. Horst Lichter würde sagen "Träumchen". Durch die längliche Form eignet er sich hervorragend nicht nur als Schal für den Winter, sondern eben auch als Stola für den Sommer an kühlen Abenden.







Bis zum nächsten Mal
Eure Susanne







23.07.2017
"Powdersnow"
von Lisa Hannes


Ich habe mir die APP von Ravelry auf mein Handy geladen. So kann ich beim Friseur, Arzt oder sonstwo, wo man gerade warten muss, prima Anregungen holen. Sei es für Muster oder Mustersätze, Farbkombinationen oder einfach insgesamt und überhaupt das ganze Modell.

Ich gebe zu, dass meine Favoritenliste immer länger wird. Größtenteils fehlen meinem Kleiderschrank einfach die Kleidungsstücke, die ich dazu tragen würde.  Wenn mir diese Kleidungsstücke dann in die Hände fällt, wußte ich oft zwar noch, da war was, aber leider nicht mehr wann, wo und überhaupt. Da kommt die Favoritenliste gut zu Pass. Aufrufen, durchsehen, bingo. Da war er.

Manchmal hat man die Sachen auch im Schrank hängen und denkt gar nicht daran. So ist es mir mit "Powdersnow" von Lisa Hannes ergangen. Ich zog die Sachen an und dachte bei mir, da fehlt noch was. Logisch, ein Schal. Nach Möglichkeit in rot.  Aber wie hieß der noch. Wo war er noch? Celticmuster und Hebemaschen. Das wußte ich noch. Mehr nicht. Also, ran an den Speck oder besser Ravelry und schon war er gefunden. HIPP, HIPP, HURRA!

Ich entschied mich dann für "Mechita" von Malabrigo in der Farbe "Cereza". Der Schal schimmert, wenn ich ihn trage, von helleren bis dunkeleren Rottönen und wirkt dadurch sehr elegant, aber trotzdem irgendwie lässig.


Powdersnow" von Lisa Hannes gestrickt von Kalana mit Malabrigo Mechita


Also ran die Favoritenliste und loslegen.

Ach ja, die Malabrigo Mechita gibt es gerade mit 18 % Rabatt. Da macht das Stricken doppelt soviel Spaß.

Schöne Sommertage wünscht Euch

Eure Susanne




24.06.17

RABATTE, RABATTE, RABATTE


Die zweitschönste Zeit des Jahres ist angebochen: SUMER-SALE. 30 % auf DROPS Baumwollgarne. TRÄUMCHEN! Das Angebot gilt bis zum 15.08.17. Baumwolle ab
€ 0,90. Da jubelt alles.





Außerdem haben wir für Euch noch bis zum 01.07.17 Malagbrigo Mechita mit 15 % Rabatt. Da heißt es schnell zugreifen.




Und last but not least: Rosy Green Wool. 15 % bis 15.07.17 auf Cheeky Merino Joy und HUG.



Seid mal ehrlich: Schöner kann der Sommer nicht mehr werden.


Eure
Susanne



06.06.17


Moonglow

Anfang April fand ich auf Ravelry eine schöne Anleitung für einen Schal von Jana Huck. "Moonglow". Eine von vier Anleitungen, die innerhalb eines Monats veröffentlicht wurden. Da gerade die Rosy Green Wool "Cheeky Merino Joy" taufrisch in den Laden einzog, war es für mich keine Frage, welche Wolle ich nehmen wollte. Es stellte sich nur mal wieder das Problem der Farben. Ich hatte soviele Farbkombinationen, dass ich mich nicht entscheiden konnte.

Da kam mir der Zufall zu Hilfe: Eine liebe Freundin betreibt in Heinsberg einen kleinen Modeladen. Die Sachen sind flott, jugendlich und vorallem ungemein bequem. Als ich dann durch die neu angekommene Mode schnöfte, fiel mir eine graue Bluse in die Hände. Hmm. Nicht schlecht. Kann man immer tragen. Also mitnehmen. Noch auf dem Weg in den Laden zurück, war die Farbwahl getroffen. Grundfarbe: "Isarkiesel" zusammen mit "Cornwall Schiefer" und "Brombeersorbet" (Okay. Ich gebe zu der Name allein ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen.)

Ich machte mich also fröhlich ans Werk. Am gleichen Abend wurden noch die Stränge geknäuelt und die ersten Maschen angeschlagen.

Die Wolle hielt, was sie als Strang versprach. Es war ein unbeschreibliches Gefühl sie zu verarbeiten. Diese unglaubliche Weichheit und die Tiefen der Farben beeindruckten mich jedesmal, wenn ich die Stricknadeln in die Hand nahm.







Auch nach Fertigstellung war es ein Vergnügen, denn bei der Wäsche wurde die Wolle noch weicher. Der Schal war kein bischen größer geworden, kein bischen verzogen und die Farben strahlten noch mehr und das ganze bei einem schönen, sehr gleichmäßigen Maschenbild. Das Ganze gepaart mit dem guten Gefühl, den Tieren und mir etwas sehr Gutes getan zu haben.

Übrigens: Zu meiner neuen Bluse sieht mein "Moonglow" einfach toll aus.

Bis bald

Eure Susanne



02.04.2017

Bitte, wie war das?


In vielen englisch-sprachigen Anleitungen ist von Garnstärken wie 0, 1, 4 oder sowas wie Fingering, Bulky oder Worsted die Rede. Das ist manchmal total verwirrend. Bei meinen ersten englisch-sprachigen Anleitungen war ich schlicht weg schon beim Garn aussuchen total überfordert. Aber Übung macht den Meister. Außerdem habe ich mir eine kleine, aber feine Tabelle angelegt, die mir hilft:

0 = Lace: Briten sagen häufig Thread, Cobweb, Lace oder Laceweight. Es sind Garne die auf 100 gr. ungefähr zwischen 600 und 800 m Lauflänge haben und in der Regel mit 1,5 bis 2,5 verstrickt werden.

1 = Superfine: Hier sagen die Briten Fingering oder Sock. In der Regel liegt die Lauflänge bei 400 - 480 m auf 100 gr. und wird mit 2 - 3 verstrickt. Kann man sich ganz gut merken, alle 4-fädigen Sockengarne fallen unter diese Kategorie.

2 = Fine: Im englischen heißt es Sport und hat eine Lauflänge von 300 bis 400 m auf 100 gr. bei einer Nadelstärke von 3-4. "Flora" oder "Baby-Merino"  kann man ganz gut hier einordnen.

3 = Light: Briten sagen dazu DK oder Light Worsted. Die Lauflänge beträgt zwischen 240 und 300 m auf 100 gr. bei einer Nadelstärke von 4 - 4,5. "Puna" wäre ein ganz gutes Beispiel.

4 =Medium:  Worsted, ARAN. Bei einer Lauflänge von 120-240 m auf 100 gr. und einer Nadelstärke 4 - 5 ist es eindeutig eine sehr beliebte Garnstärke. Wie wäre es mit Big Merino oder Nepal?

5 = Bulky. Tja, das sagen die Briten auch. Oder einfach Chunky. Auf 100 gr. kommt eine Lauflänge von ca. 100 - 130 m. Hier gehen wir schon in die dickeren Nadelstärken zwischen 5,5 - 8.

An last but not least: 6 = Super Bulky oder Super Chunky. Bei einer Lauflänge von weniger als 100 m auf 100 gr. und einer Nadelstärke ab 8 schon ein echter Knaller.

Denkt aber daran, dass es Richtwerte sind. Jeder strickt und häkelt anders. Die auf der Banderole angebene Lauflänge und Nadelstärke stimmt zwar meist mit der Tabelle überein, kann aber auch in manchen Fällen geringfügig abweichen, wie z. B. bei Lacegarnen. Hier wird meist eine wesentlich größere Nadelstärke angegeben, damit die Stricksachen entsprechend locker und leicht fallen. Bei Drops wird als Nadelstärke 3 angegeben, die Lauflänge beträgt aber trotzdem 800 m auf 100 gr.
Im Notfall richtet Euch nach der angebenen Lauflänge, da je nach Muster häufig größere Nadeln verwendet werden als auf der Banderole angegeben. Dann seit Ihr auf der sicheren Seite.


Dann legt mal los und viel Spaß beim Tüffteln und Ausprobieren wünscht

Eure Susanne







22.03.2017
Corner, Edges, Stripes


Anfang Februar begann das große Kribbeln. Neinnn. Ich hatte keine Ameisen auf der Haut sitzen - auch wenn es sich so angefühlt hat. Ich wartete auf die DROPS-Lieferung mit der die neuen Farben der Puna kommen sollten. Vor lauter Aufregung lief ich umher und fräßte schon fast einen Kreis in den Boden. Der Paketbote grienste schon als er auf den Laden zukam. "Soll ich reinkommen?" So eine blöde Frage kann auch nur ein Mann stellen, also donnerte ich los: "JAAAAAAAA!". Das Grinsen wurde breiter. "Ich kann auch morgen nochmal kommen." "Nur, wenn Sie lebensmüde sind. Mann stellt sich nicht zwischen Frau und Wolle. Nicht hier!" Also schob er breit grinsend die Palette in den Laden. Und da war sie: Puna. In den schönsten Farben.

Schon im Vorfeld hatte ich alles bereit gelegt: Anleitung "Corner, Edges, Stripes" von Martina Behm, Nadeln, After Eight. Fehlte nur noch die Puna. Aber die Auswahl fiel schwer. Nehme ich das übliche Blau oder doch rosa Töne? Grün ist auch nicht schlecht. Gott sei Dank braucht man für den Schal vier Farben. Jauchz. Rosa und grün Töne. Jawohl. Noch am gleichen Abend fing ich an zu stricken.






Leider habe ich nicht soviel Zeit zum Stricken. Darum juckten die Finger recht lange. Aber nach knapp 3 Wochen war er fertig. Das Wetter bei uns kalt. Wunderbar. Aber leider Regen. Doof. Fotografieren um in Euch zu zeigen, stellte sich als Fehlanzeige heraus. Von da an hätte ich mir vor Verzweiflung die Haare raufen können. Ich will Ihn Euch doch zeigen, aber entweder war es wie aus Eimern am Regnen oder ich war am Arbeiten. Aber, wie man sieht, was lange währt, wird endlich gut. Ich hab sogar noch ein paar Haare auf dem Kopf.

Wie fast alle Anleitungen von Martina Behm war auch diese eine wahre Freude. Ohne komplizierte Muster, dafür pfiffig und einfach schön. Leicht verständlich ohne Studium oder größere Hirnanstrengungen. Toll. Durchlesen, anfangen und fast fertig. Ideal für Stricktreffs, Besuch oder einfach Abende, an denen man müde ist und nicht ständig Maschen zählen möchte. Genau sowas habe ich in der Zeit gebraucht. Vielen Dank!







02.03.2017

Mystery-Cal

Auch dieses Jahr veranstaltet DROPS einen Mystery-Cal. Aus 8 Farben der Love you 8 entsteht Stück für Stück oder besser Woche für Woche eine wunderschöne Decke von 90 x 115 cm. Heute geht es los. Die Spannung steigt.

Kombiniert Eure Farben miteinander. Lasst eine tolle Sommerdecke entstehen, auf der das Picknick doppelt so gut schmeckt. Meldet Euch noch schnell auf der DROPS Seite an und ihr findet heute schon Euren ersten Cal im Postfach.

Macht mit bei diesem Spaß!!




23.01.2017
Weekender


Nach meinem "On Spice Market" wollte ich mal etwas schnelles stricken. Einen Loop. Bei ravelry hatte ich vor einiger Zeit "Scaldacollo Todi" entdeckt und dachte sofort "Yes Baby. Du und die Merino extra fine seid ein tolles Team". Also frisch ans Werk. Samstag Nachmittag, 17.00 Uhr pflanzte ich mich in meinen Sessel, bewaffnete mich mit Merino extra fine in dunkelgrau, hellgrau und in dunkel-erika mitsamt 4-er Nadeln. Tja, und dann hieß es erst mal: ärgern. Die Anleitung war auf italienisch. Na super. Ich kann kein  Wort italienisch, meine Freunde auch nicht, also musste der  Google-Übersetzer ran, der mir mitteilte: No chance. Italienisch mit englischen Abkürzungen - geht nicht.

Geht nicht - gibts nicht. Mir blieben noch die Bilder. Also nahm ich Taschenrechner, Bleistift und Block und fing an zu rechnen und zu planen. Und hier ist das Endergebnis.




Ich gebe zu: nicht perfekt. Aber mir gefällt es. Da ich noch recht viel Wolle übrig hatte, habe ich dann mal schnell in einer Nachtschicht noch eine Mütze genadelt. Bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen ist die auch bitter nötig. Außerdem finde ich es immer schön, wenn Mütze und Loop zusammenpassen.







Ich weiß, dass ist jetzt leicht gesagt -oder besser geschrieben-, aber geht nicht - gibts nicht. Gebt nicht auf, nur weil Ihr Anleitungen nicht versteht. Es gibt für alles eine Lösung - oder mich!

Bis bald
Eure Susanne





16.01.2017
Scharfe Gewürze


Nach einer turbulenten Adventszeit saß ich am Heiligen Abend zufrieden, aber müde unterm Weihnachtsbaum. Die ganze Zeit freute ich mich auf mein Weihnachtsprojekt 2016 - bis ich die Anleitung las. "Deandra Loop" entwickelt sich zu einem erstklassigem UFO. Mittlerweile mit drei Frauen stricken wir Schritt für Schritt die Anleitung nach. Mal sehen was draus wird.
Das brachte mir am Heiligen Abend aber nichts. Also hieß das Motto "Kisten raus - Mutter braucht was zu stricken". Und siehe da. Ich hatte mir vor einiger Zeit die Anleitung von "On the Spice Market" von Melanie Berg ausgedruckt (Anleitung über ravelry) und mir die Juniper Moon Farm "Findley DK" mitgenommen.




Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Gut ich gebe zu, das mein Safran eher scharfem Curry gleicht. Oder mein Rot mehr eine überreife Tomate ist - aber ich mag kräftige Farben. Da die "Findley DK" sich durch Ihren weichen Glanz in Verbindung mit kräftigen Farben auszeichnet, hatte ich von Anfang an das Gefühl, das passt!

So fing ich an voller Freude zu stricken. Und ich strickte und strickte - aber die  Freude ließ nicht nach. Nur beim letzten Segment griff ich zu einem bewährten Hilfsmittel - einem Film in Überlänge. Sehr zu empfehlen wäre da "Herr der Ringe", "Der Hobbit", "Vom Winde verweht" oder "Ben Hur". Wahlweise können auch zwei gute Krimis hintereinander weg angesehen werden. Denn bei diesen endlos erscheinenden Reihen rechts Maschen, kann einen schonmal die Lust auf das Objekt vergehen. Sieht man sich aber einen Film an, kommt ein Farbwechsel nach dem anderen und -schwups- ist das Tuch fertig.

Bis bald
Eure Susanne